Trine: Es darf gehüpft werden!

Während der Rest der Welt gerade dabei ist den / die Bundestrojaner auf seiner heimischen Festplatte zu suchen. Möchte ich euch ein richtig klasse Jump & Run vorstellen. Wobei das jetzt eigentlich sogar eine ziemliche Premiere ist, denn ich bin schon lange kein Jump & Run Spieler mehr. Als Grobmotoriker habe ich nämlich absolut keinen Nerv für wildes Gewusel am Gamepad. Das sah zwar bei den Klassikern Giana Sisters und später am PC bei den genialen Apogee Hüpferln (Commander Keen, Duke Nukem, Bio Manace, Monster Bash, …) anders aus, aber man wird halt doch älter ;)

1 Man schlüpft in die Rolle dreier unfreiwilliger Helden und rätselt sich durch wunderschöne Level. Unser Ritter verprügelt Bösewichte mit dem Schwert oder nutzt seinen Schild als Deckung vor den Hieben eben jener Bösewichte. Und auch bei herabstürzenden Felsen oder dergleichen wirkt sein Schild wahre Wunder. Die Diebin dagegen greift lieber aus der Ferne mit gut gezielten Pfeilschüssen an. Für unerreichbare Stellen hat sie auch einen Seilpfeil zur Verfügung. Einmal an in eine hölzerne Oberfläche geschossen, schwingt sie sich elegant wie Tarzan durch die Landschaft. Versperrt uns Geröll den Weg oder stehen wir vor einer zerstörten Plattform, kommt unser Magier zum Einsatz. Mittels Telekinese werden allerlei Objekte durchs Level bugsiert. Später erschafft er dann auch Kisten und Planken, welche uns so manchen neuen Weg eröffnen.

2 Man spielt die Helden allerdings nicht gleichzeitig, sondern kann ja nach Bedarf zu ihnen Wechseln um die unzähligen Physikpuzzel zu lösen. Zum Beispiel bringt man als Magier ein hölzernes Pendel zum Schwingen, damit man danach als Diebin mit der Seilpfeil am Pendel über einen breiten Abgrund gelangt. Um die Gegner auf der anderen Seite des Abgrunds kümmert sich dann schließlich der Ritter. Wir sind aber nicht auf genau diese Lösung des Rätsels angewiesen. Alternativ hätte auch unser Magier aus herbeigezauberten Kisten und Brettern eine behelfsmässige Brücke bauen können.

3 Später erlernen unsere Helden weitere Fähigkeiten oder verbessern schon vorhandene. Denn man sammelt beim Spielen fleißig Erfahrungstränke oder findet gut versteckte Truhen mit Rüstungen, Waffen und Glücksbringern. Im Inventar verteilen wir dann Punkte auf unsere Fähigkeiten und suchen für jeden Held die passenden Accessoires aus. Denn diese geben noch einmal spezielle Boni, wie vergiftete Waffen, schnellere Regeneration von HP bzw. Mana / Energie. Oder gar besseren Schutz vor Angriffen.

Schade nur das unter Linux mein Gamepad nicht so will wie ich, so muss ich dummerweise unter Windows zocken. Trotzdem freue mich auf meine täglichen ein bis zwei Stunden Trine am Abend und Trine 2 steht schon auf meiner Wunschliste für den Weihnachtsmann :)

Hier übrigens noch ein schönes Video von Diskilla, welches mich zum Kauf bewegt hat: http://www.youtube.com/watch?v=X1HyOY_cULg

Veröffentlicht von

Matthias

Seit ich vor gefühlten 100 Jahren meinen Commodore 64 zu Weihnachten bekam, bin ich dem Thema Computer total verfallen. Als dann viele Jahre später das Internet anfing allgegenwärtig zu werden, war mir klar - ich kann / will auf diesen ganzen modernen Kram nicht mehr verzichten ;)

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